MacBook Pro und Apple – gescheitertes Ökosystem? – clikrcast #022

Wieder einmal lässt uns Apple und mit dem Konzern das neue MacBook Pro nicht los. Für wen ist das neue Notebook gedacht? Was sind eigentlich die Alternativen? 

Das neue MacBook Pro

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Richard Karsten
Richard Karsten
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Moin! Ich bin Richard, VWL-Student in Halle, Gründer von webdasein und clikr. Ich mag schicke Weboberflächen, Pixel, noch mehr Pixel und SCSS.

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8 Antworten zu „MacBook Pro und Apple – gescheitertes Ökosystem? – clikrcast #022

  1. Ich war doch tatsächlich schon eingeschlafen… (aber habe natürlich am nächsten Morgen zurückgespult und weitergehört).

    Da ich mir bald ein größeres Smartphone (als das iPhone 5s) kaufen will und eh noch ein iPad habe, brauche ich kein extra Notebook. Dennoch finde ich die Entwicklung und gerade eure Meinungen dazu sehr interessant. Irgendwann haben wir uns alle an USB-C gewöhnt und auch das Anstecken von Adaptern wird zum Alltag; trotzdem finde ich in diesem Punkt schade, dass Apple erst mal „Rückschritte“ macht.

  2. Schöner Podcast, wiedermal… An Felix: wegen deinem valve Review, und wie du die Eindrücke besser rüber bringst: Schau doch mal in die (glaube ich) vorletzte c’t, (die rote) das was die da gemacht haben könnte dir da glaube ich ganz gut weiterhelfen, ist auch sehr gut erklärt.

  3. Moin Leute,
    da ihr nach den Meinungen eurer Zuhörer gefragt habt:

    Ich bin Jahrelanger Apple User, anfangs Fanboy, inzwischen jedoch überzeugt, da das iOS und OS X eben die dinge einfach hält und alles klappt.

    Angefangen hat es mit dem ersten iMac den ich mal vererbt bekommen habe. Kurz danach den ersten iPod Nano. Es folgten etliche iPods, iPads und co.
    Als ich 2012 angefangen habe Informatik zu studieren, suchte ich nicht lange und kaufte mir sofort das MacBook 13″ Mid 2012 in der günstigsten Variante (Dual 2,5GHz, 4gb Ram, HDD). Ein Jahr später kaufte ich mir eine SSD und baute diese ein und entfernte das DVD Laufwerk und setzte dort die HDD ein. Dazu noch flott 16gb Ram. Klasse – wie ein neuer Rechner :)
    Dieser läuft immer noch – als alleiniger Rechner! Dazu habe ich jetzt das große iPad Pro, iPhone 7. Da ich immer nur Programmierte, bisschen Musik mache (Aufnehmen und co.) und leichteste Fotobearbeitung, langte mir die Leistung immer völlig.
    Nun, heute sieht es anders aus. Ich bin vor einigen Jahren in die Fotografie eingestiegen und mache es seit einem Jahr richtig intensiv. Außerdem filme (Sony a6300) ich sehr viel und schneide alles in Final Cut X – Ja, mit dem MacBook von 2012. Eine Qual!

    Daher wartete ich den ganzen Sommer über auf das Release der neuen Macs. Da sitzt man nun mit Chips und Bier vor seinem MacBook und schaut sich die Keynote an. Der erste Gedanke danach: „Das war alles?“ – Tja, das war es wohl..
    Als ich dann auf deren Seite die Preise und die Konfigurationen gesehen habe wurde mir schlecht! Das was ich gerne an Leistung hätte kostete mindestens 3k€. Wie soll man als Student, der nicht arbeitet nebenbei 3k€ zusammen bekommen?! Ne, das war es dann damit.. kein neuer Mac :(
    So wie Ihr bin ich immer noch Fan des macOS, iOS und co. Auch wenn seit Tim Cook die Leitung übernommen hat einiges anders gelaufen ist, sind die Systeme immer noch gut und relativ Bugfrei.
    Früher gab es DAS iPhone für 600€ und sonst nur „andere Handys“. Es war gut hergestellt, sah klasse aus, hatte deutlich weniger Funktionen, aber dafür konnte es das was es musste – absolut fehlerfrei! Heute durch Samsung, Huawei und co gibt es genügend andere Smartphones die teilweise sogar besser laufen, ja selbst das so geschätzte iOS wird erreicht.. Gerade weil es immer mehr Fehler hat. Einfriert, langsamer wird, Neustart benötigt und der Klassiker Funktionen wie AirDrop mehr Lotto ähnelt als kabellose Übertragung. Oder die neuen Wireless AirPods.. Im Sommer Vorstellen als „Erscheint bald“. Schnell geändert zu „Kommt Oktober“ bis hin zu nicht vor 2017. Das hätte es zu Steves Zeiten nicht gegeben. Entweder etwas neues funktioniert immer und bei jedem, oder es kommt eben erst nächstes Jahr, oder nie – fertig. Keine Kompromisse.
    Versteht mich nicht falsch, ich finde auch viele gehassten dinge gut wie keinen Kopfhörerausgang am iPhone 7 (Sound Qualität wird auf langer Sicht besser), oder auch die Touch Bar für Normalanwender da das den fehlenden Touch Screen etwas entgegenwirkt den meiner Meinung nach keiner im Mac benötigt..

    Obwohl ich die Firma mag, muss ich sagen, dass sich da einiges tun wird. Ich denke dass in zwei bis drei Jahren die Sache anders aussieht. Apple ruht sich aktuell auf ihren Erfolg aus und auf Funktionen und Grundsystemen aus vergangenen Zeiten. Aber auf langer Sicht gehen sie daran kaputt und irgendein neuer Hersteller zieht vorbei – das ist unaufhaltbar, leider.

    Nun zurück zum Mac-Thema.
    Ich will also mehr Leistung und kann sie nicht und vor allem will ich sie nicht bezahlen. Was mache ich also? Ich habe überlegt. Die Leistung meines MacBooks reicht mir für die Uni, für auf dem Sofa und co aus. Auch Lightroom läuft gut genug. Aber zuhause an meinem 21:9 Bildschirm hätte ich zum Rendern und co dann doch etwas mehr Bums.
    Folglich landete ich beim „Hackintosh“. Für alles die nicht wissen was es ist: Es ist ein Mac-Nachbau. Man nimmt Hardware die Apple schon selber mal verbaute, oder Hardware die Kompatibel zu verbauter ist. Man muss sich dabei eng an die Vorgaben halten, bekommt letztendlich aber einen Rechner der deutlich mehr Leistung hat, für deutlich weniger Geld, aber ohne Features wie FaceTime Kamera, eingebautem Mikrofon, automatisch regelnde Bildschirmhelligkeit, Support in jeder Hinsicht, Stabilität und co. Aber als Zweitsystem keine schlechte Sache. Ich suchte mir also meine Hardware zusammen.
    Letztendlich komme ich unter 1k€ und bekomme einen Mac Pro ähnlichen Rechner mit i5 Quad, 32gb Ram, 2GB/s SSD und guter Grafik. Klasse!
    Ich finde es dennoch schade. Ich unterstütze gerne Apple, ich bezahle auch gerne die üblichen 20-30% mehr, aber nicht das dreifache für die hälfte der Leistung. Nein.

    Ich glaube Apple schaufelt sich aktuell sein eigenes Grab da sie viele bewährten Systeme einfach kippen. MagSafe (wohl coolste am Mac), kein neues iPhone Design, Displayränder, Namensgebung, Kombinationsmöglichkeiten,… uvm.

    Naja, wir werden es alle sehen.
    Ich schüttle nur den Kopf und verstehe nicht, wie man eine Firma mit so viel Leistung und auch Potential so in Richtung Absturz steuern kann..
    Vielleicht liegt in Amerika was in der Luft? Apple macht dummzeug, die Bevölkerung wählt nen Spinner,..

    Was meint Ihr?

    Liebe Grüße, Mario (Baujahr 1992)

    1. Boah! Ein Kommentar länger als die Shownotes!

      Du hast vollkommen Recht!
      Ein Hackintosh ist natürlich ein System für die, die sich tief mit der Materie auseinandersetzen wollen/können. Der Normalbenutzer wird sich kaum einen eigenen Mac zusammenbauen und dann noch auf Features verzichten wollen.

      Ich werde auf diesen Kommentar im nächsten clikrcast eingehen. :-)

      Gruß, Richard (Bahjahr 1994) ;-)

    2. Ja, das stimmt. Ich nehme an, dass nicht einmal 1% der Mac-User Überhaut Hackintosh jemals gehört haben. Keine Frage!
      Aber es gibt einen kleinen Kreis an Interessenten, für die genau das das richtige ist.

      Was ich dabei sagen wollte ist, dass Apple mich soweit gebracht hat, so einen bauen zu müssen. Ich will es eigentlich nicht, sehe jedoch keine alternative. Das ist schade..

      Ich bin auf den nächsten Cast gespannt! ;)

      Liebe Grüße!

  4. Man reißt nicht einfach die Ports raus. Beispiel Auto: auch wenn die meisten Bluetooth benutzen, gibt es immer noch AUX und CD! Man wartet ab, bis der Standard bei jedem angekommen ist, und dann kann man den Port entfernen.

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