Flat Design im Trend – das brauchst du zum Erfolg.

Grafikdesign unterliegt ständiger Fluktuation und Trendentwicklung. Dies gilt es ständig zu beachten, um zeitgemäßes Design zu liefern.
Einst schonten grobe Pixel den anfallenden Traffic. Heute ist dieser Faktor nicht mehr so sehr limitierend, die Technik gereift und das grafische Designkonzept hat die Möglichkeit sich frei zu entwickeln.

 

Gutes Grafikdesign wird bedingt durch… gutes Grafikdesign. Auch wenn dieser Satz frei von Flunkerei ist, würde ich es mir damit hier zu einfach machen.

In erster Linie geht es darum etwas zu verkaufen – sei es eine Idee, ein Konzept oder handfeste Printdesigns – um damit einen Mehrwert zu generieren, muss die Zielgruppe positiv angesprochen werden. Am schmackhaftesten für die Masse ist es, im Trend zu liegen. Wer will schon ein iPhone vom Vorjahr, wenn es ein hitverdächtiges neues Modell auf dem Markt gibt? Wer beweihräuchert noch die Modetrends von letzter Saison, während die Kaufhäuser ihre Kollektion entsprechend aktueller Fashionweeks neu einpasst? – keiner, denn Trend ist geil! 

Der etablierte Grafikdesign Standard lautet „flach“ – Flat Design.

Beim Flat Design handelt es sich um einen äußerst minimalistischen Gestaltungsstil. Er ist u.a. Vorteilhaft für UI- oder responsives Webdesign und birgt das Potential zur Schaffung klarer Strukturierung und Priorisierung von Inhalten. Symbolik und leicht assoziierbare Regelmäßigkeiten sorgen dabei für eine bestmögliche Nutzerfreundlichkeit.

 

Beim Weblayout ermöglicht das Flat Design die optimale Bereitstellung der Inhalte. Heutiges Grafikdesign muss diesem übergeordnetem Zweck dienlich sein.
Flat Design versucht mit einem minimalistischem Gestaltungstil, die Inhalte effizient zu vermitteln. Unter der Verwendung von Farbverläufen und logischen Lichtverhältnissen, ergibt sich eine „natürlichere“ Optik.

 

Flat Design à la Windows 8 Modern-UI ist das bekannteste Beispiel für die flache Gestaltung in Kachelform. Hier geht es kaum minimalistischer. Sanfte Farbverläufe und Kachelkonturen heben das Design aus der zweidimensionalen Ebene, geben ein wenig Tiefe und erzeugen beim Betrachter eine angenehmere optische Wahrnehmung.

Berücksichtigt man bei einer derartigen Gestaltung noch einen globalen Lichteinfall (in natürlicher Form von oben) und resultierende Schatten, bietet sich ein gewohnt logisches Abbild für das menschliche Auge. Licht und Schatten und die daraus abgeleiteten Verläufe bestimmen die Bilder, welche unserem optischen Sinn entspringen und von unserem Gehirn entsprechend interpretiert und ausgegeben werden.

Aus diesem Grunde ist es kein Wunder, dass Google jüngst mit seinem neuen Material Design aufwartet. Es ist die Umsetzung von Grundzügen des Flat Design mit Suggerieren einer optischen Form, aus welcher sich natürlichere Interaktionen ableiten lassen. Es ist ein Mix aus Klarheit und Physis:

 

 

Zum Schluss meines clikr Debuts mache ich es mir nun doch einfach. Die „Großen“ geben die Trends vor. Stellst du dich rechtzeitig darauf ein, profitierst du dabei. Mal unabhängig davon, dass man bei all dem, seinen eigenen Stil entwickeln und verfolgen sollte – so einfach ist es. Tüdeldü.

Felix Wihnaleck
Felix Wihnaleck
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Moin, ich bin Felix. Halle (Saale) dient als mein Ausgangspunkt zur Eroberung des Planeten. Ich habe mir meine Passion zum Beruf gemacht und gestalte mir, als freischaffender Grafikdesigner, das Universum nach meinem Belieben - dafür verwende ich Laser.

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