Schreibtisch-Setup Marke Eigenbau

Verabschiede dich von den üblichen Schreibtisch Klischees eines kreativen Webworkers. Mein Schreibtisch-Setup weicht ein wenig von den üblichen Darstellungen, die man z.B. bei unsplash.com oder stocksnap.io findet, ab. Mal wieder möchte ich dir meine Sicht des Kosmos näher bringen – diesmal recht konkret – was sehe ich, wenn ich am Schreibtisch arbeite?

Aus Holz (ich glaube Fichte!?), Winkeln, Schrauben und kleinen Stahlplatten formte ich mir vor ca. 2 Jahren eine L-förmige Basis für mein Schreibtisch-Setup. Der Vorteil dabei war, dass ich meine individuellen Ansprüche an die Workstation bei der Planung der Tischkonstruktion einbeziehen konnte.

Mein POV

Vor mir steht ein Monitor, der mir Windows 7 präsentiert. Entsendet wird das Bild von meinem Desktop PC unter dem Tisch. Die Maschine wurde von mir u.a. mit einem Intel Xeon E3, 8 GB Arbeitsspeicher und einer Samsung SSD ausgestattet.

Blick nach rechts

Vor mir klappert die Tastatur und zu meiner Rechten liegt ein großes Mousepad. Die Tastatur stammt von meinem ersten PC (Pentium III) und erweist sich bei mir auch heute noch als sehr funktional. Mir gefällt, dass ich ein erhöhtes Maß an Druck beim Betätigen der Tasten aufbringen muss. Außerdem wird das komplette Teil in der Spülmaschine immer wieder schön sauber.

Statt meine Stifte und Kulis perfekt parallel neben einem Tablet, dem Lineal oder anderem Kram auszurichten, fliegen sie bei mir einfach auf dem Tisch herum – greifbar ist immer irgendeiner. Zur Standardausstattung gehört neben einer hellen Schreibtischlampe und Zettel für Notizen natürlich auch eine adäquate Smartphone-Halterung. Letztere steht vor mir rechts an der Ecke: ein etwa 30 Zentimeter großer zweckentfremdeter Super Mario. Denn laut Verpackung solle dieser einen Nintendo DS halten, aber mit meinem Handy kommt er auch gut klar.

Blick nach links

Links lässt sich im Augenwinkel bereits erkennen, dass dort ein zweiter Monitor steht. Beim Arbeiten fällt mein Blick, unterstützt durch eine leichte Kopfbewegung, häufig auf diesen zweiten Screen. Normalerweise habe ich mindestens ein Programm wie Adobe Illustrator oder After Effects  auf meinem Hauptschirm laufen. Links lagere ich dann Dinge wie den Windoof-Explorer, Browser und andere Dinge aus.

Schreibtisch-Setup
Aufbau meines Schreibtisch-Setup mit Verzicht auf Darstellung von diversen Details. Die Beine des Tischs sind gleichzeitig Fächer, in denen z.B. Ordner und Zeitschriften ihren Platz finden. In einer hölzernen Kiste häufe ich u.a. Flyer, kreative Printerzeugnisse, Druck- und Papierproben von Druckereien an, um bei Bedarf z.B. zu stöbern oder Inspiration zu finden.

Mit Platz kommt Zeug

Trotz zweier Monitore, einer Tastatur und der Maus habe ich kein Problem was Platz angeht. Ich drehe mich mit meinem Stuhl um 90 Grad gegen den Urzeigersinn und sitze plötzlich vor einer freien Arbeitsfläche (sofern weder meine Fuji Finepix s100fs, noch zig Notizen oder Space-Invader-Radiergummis im Weg liegen). Es finden sich gelegentlich weitere variable Dinge auf meinem Schreibtisch wie Geld, Fernbedienung, Ladekabel, Gameboy Advance SP limitierte goldene Zelda Edition (zur Zeit steckt Donkey Kong Country 3 drin), Kopfhörer und Zettel. Die kunterbunten New Super Mario Bros. Wandsticker runden das Arbeitserlebnis auf dieser Seite des Tisches ab.

Letztendlich habe ich mir eine gute Lösung kreiert und kann sowohl digitalen als auch analogen Tätigkeiten mit fließendem Übergang nachgehen, da ich über ausreichend Platz verfüge und diesen effektiv nutzen kann. Unterlagen sind zudem auch immer griffbereit. Im peripheren Dunstkreis meines Schreibtisches steht übrigens auch noch der Drucker – er gehört schließlich irgendwie mit dazu, daher wollte ich ihn noch erwähnt haben.

tüdeldü

Felix Wihnaleck
Felix Wihnaleck
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Moin, ich bin Felix. Halle (Saale) dient als mein Ausgangspunkt zur Eroberung des Planeten. Ich habe mir meine Passion zum Beruf gemacht und gestalte mir, als freischaffender Grafikdesigner, das Universum nach meinem Belieben – dafür verwende ich Laser.

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