Crowdsourcing leicht gemacht – so kam es zu unserem Namen

Hallo Welt! Nun ist clikr.de also online und wie bei jedem Projekt gab es kleine Hürden, die zu überwinden waren. In unserem Fall war es der Name, der uns einige Zeit zu schaffen machte. Von „brabbel“ bis „webnotiz“ wäre viel Brauchbares dabei gewesen, wenn da nicht diese belegten Domains wären. Um den Arbeitsprozess der Namesfindung also zu erleichtern und nicht auf erneute Inspiration warten zu müssen, haben wir auf ein im Internet schon lange bewährtes Werkzeug zurückgegriffen: Crowdsourcing.

Was ist Crowdsourcing?

Crowdsourcing ist die Auslagerung von internen Aufgaben an eine Gruppe von freiwilligen Nutzern – die Crowd. Große Unternehmen nutzen solche Strategien sehr gerne, um ihre Zielgruppe in den Entwicklungsprozess von neuen Produkten einzubeziehen. So hat McDonalds zum Beispiel mit der Aktion „Mein Burger 2012“ eine Internet-Kampagne ins Leben gerufen, die es Fastfood-Fans ermöglichte eigene Kreationen einzubringen, die dann im Community-Kampf gegeneinander antreten mussten.
Doch zurück zum Thema und der Geschichte, wie wir eine sehr einfach angelegte Crowdsourcing-Kampagne gestartet haben, um möglichst schnell neue Denkanstöße für den Namen unseres Blogs/Casts zu bekommen.

Kleiner Tweet mit großer Reichweite

Zusammen mit Felix (@felixba) habe ich also überlegt, was noch als Name für einen Podcast und einen Blog in Frage kommen könnte. Inspirationslos kamen wir auf die Idee, diesen Prozess über twitter auszulagern – mit Erfolg.

Mit diesem Tweet hat Felix eine hitzig-witzige Debatte bei Twitter angestoßen und es hat viel Spaß gemacht, diese vielen Denkanstöße aufzunehmen. Die Witzigsten habe ich hier mal kurz aufgelistet:

Innerhalb von wenigen Minuten hatten wir einen riesigen Haufen an neuen Ansätzen. So wurde schließlich aus “ Klickgerede“, einem Vorschlag von @TobiMobiTobi, der neue Name „clikr“. 

Herzlichen Dank für den hilfreichen Denkanstoß, TobiMobi!

 

Richard Karsten
Richard Karsten
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Moin! Ich bin Richard, VWL-Student in Halle, Gründer von webdasein und clikr. Ich mag schicke Weboberflächen, Pixel, noch mehr Pixel und SCSS.

Veröffentlich unter Netzkultur